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15. September 2011: Ein Tag mit der Deutschen Bahn. Zwei Freunde fahren einen Tag lang mit der Bahn quer durch Deutschland. Was sie dabei erleben, könnt ihr hier live verfolgen. |
sophstomorrow fragte: Was für 'ne interessante Blog idee! And zank yö for trawelling wiz ze Deutsche Bahn. haha, das kriegt mir jedes Mal zum lachen wenn ich mal mit der DB fahre. Ich wünsch dir 'ne tolles Fahrt!
Danke, wir hatten auch viel Spaß mit den Durchsagen der Zugbegleiter. Für dich wird es dann wohl nochmal lustiger klingen, wenn du Englisch gewohnt bist. :)
Anonym fragte: Hattet ihr einen "unangenehmen" Mitfahrer / Fahrgast? Der durch Gebrüll oder Gestank aufgefallen ist?
Nein. Auffällig war nur das Bahnpersonal. Mal auffallend laut, mal auffallend pedantisch, mal auffalend freundlich. (ba)
Bahnbegleiterin Hamburg - Berlin über meine DB Tageskarte. (k)
georg-wolf fragte: Könntet ihr bitte "wer-kriegt-die-dicke-kartenkontrolleurin-rum" spielen?
Oh das ging heute gar nicht. Gar nicht! Wir hoffen auf morgen. (ba)
Das Hotel ist gut, der Ausblick auf das Logistikzentrum nett. Der Weg ist nicht der nächste. Aber wir haben nicht eine Dreiviertelstunde nach einem Hotel gesucht.
Eigentlich hatten wir ja schon eines gefunden, das ein Zimmer frei hatte. Aber eine diffuse Angst hat Konni von dem Etablissement ferngehalten. Vielleicht war es die sympathische Frau im Logo des Hotels (die gar keine Frau darstellt, meine bescheidene Interpretation). Vielleicht war es die Lage in Zentrumsnähe, die ihn nichts Gutes vermuten ließ.
Nun, jetzt sind wir im fünften Stock und glücklich, endlich die Auflösung der X-Akten auf Tele5 zu sehen.
Ich hab doch gesagt, das klappt.
Übertrieben soll es sein, meint Philip? Na mal gucken…
Wir sind ja so schlau. So schlau, dass wir natürlich nicht zuvor gecheckt hatten, ob gerade in Bremen oder Hamburg eine Messe stattfindet. Natürlich finden in beiden Städten Messen statt und speziell in Hamburg waren wir über vierzig Minuten auf der Suche nach einer Unterkunft. Erschwert wurde unsere Suche durch das quasi nicht vorhandene Internet und unseren fast leeren Handyakkus.
Am Ende schafften wir es dank der telefonischen Hotline von HRS doch noch ein Zimmer zu finden. Am Arsch der Welt, aber dafür günstiger als im Zentrum. Etwa acht Kilometer vom Bahnhof liegen wir nun entfernt in unserem Doppelbett und gucken Akte X auf Tele 5. Zumindest dafür ist der Sender gut zu gebrauchen.
Auch wenn ich ganz schön angepisst war und sauer auf mich selbst, waren wir beeindruckt vom schönen Hamburg, das hier und da immer wieder auch eine Prostituierte auf der Straße vorzeigt. Gehört halt dazu und auch wenn es komisch klingt: Es verleiht Hamburg einen gewissen Charakter. Ebenso wie die Neonlichter, die überall glitzern wie in Las Vegas nur in klein.
Nach St. Pauli schaffen wir es heute Abend nicht mehr. Dafür sind die Nerven zu sehr strapaziert worden. Vor allem meine. (k)
was Konni jetzt gleich schreibt, ist mit großer Wahrscheinlichkeit weit übertrieben. (ba)
Jetzt ist er fällig. (k)
georg-wolf fragte: Irgendwo Suspicious Suitcases zu sehen?
Wenn ich mal eine Band gründe, werde ich sie “The Suspicious Suitcases” nennen. Danke dafür!
Gesehen haben wir keine, dafür aber viel und gutaussehende Polizei. (ba)
Heute im Westen.
Ist man näher an der Sonne, wenn man durch Nordrhein-Westfalen fährt?
Die Häuser werden langsam röter, was nicht nur am Abendlicht liegt. Backstein zwischen grünen Feldern, weißen Schafen und Waldsäumen. So langsam werden die Städte weniger. (ba)
Immerhin, die Toiletten sind warm und in Form eines Kreisparcours angelegt. Sehr geräumig und wohlig. Münster Hbf. (ba)
Kühlhaus ist ein Scheiß dagegen. Ein feuchter. Der Zugbegleiter sicherte mir aber zu, die Klimaanlage nun etwas milder einzustellen. (k)
Ja. Köln. Was soll ich dazu sagen. Gut, wir haben den Dom gesehen. Der war vor allem groß und es lagen Autogrammkarten vom Papst aus. Dann gab es den Witzeerzähler mit der verdreckten Sonnenbrille, der für einen Euro anzügliche Nonnenwitze vor dem Gotteshaus preisgegeben hat. Das Highlight war auch nicht der Eiskaffee für vier Euro, sondern der Maus-Shop. Eigentlich war es ja schon beeindruckend, dass der WDR eine eigene Shopping-Mall präsentiert. Und dann die ganzen Plüsch-Mäuse, Elefanten und Maulwürfe (aka Krtek)! Hier gehen Kinderherzen auf, aber vor allem Erwachsene bleiben hier nicht ungerührt. Entsprechend ist auch der Altersdurchschnitt der Besucher des Maus-Ladens. Ein paar Minuten Nochmal-Kind-Sein, dann mussten wir schon wieder zum Zug. Stimmt eigentlich auch nicht. Denn der hatte Verspätung. (ba)
akirk fragte: Schreibt doch mal eine Übersicht was ihr bisher gefahren seid und wohins noch geht und warum sich Koblenz und Hannover doch nicht ausgehen
Gerne: Für mich ging’s in Leipzig los, für Philip in Kassel. Treffpunkt war zunächst Erfurt, von dort aus ging es über Frankfurt-Flughafen nach Köln. Dort haben wir eine Stunde verbracht, ehe wir uns in den Eurocity nach Bremen gesetzt haben. Hier sind wir nach wie vor und haben Düsseldorf, Essen und Dortmund hinter uns gelassen.